Rauhnächte & Wintersonnwende
- Cosmic Herbalist

- 15. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Ihr Lieben,
dieses Jahr ist zu schnell zu Neige gegangen, trotz aller bumpy roads emotional & global und dem letzten Versandstress vor Weihnachten möchte ich mit Euch noch einige Gedanken teilen.
Die 12 heiligen Nächte, die an der Sonnenwende (21.12. um 4,42 MEZ) beginnen, repräsentieren die zwölf kommenden Monate. Es ist schön, das Jahr noch einmal passieren zu lassen, zu räuchern und an diesen Tagen still zu werden und die erwünschte Zukunft zu manifestieren.
Als Anhänger der Theorie des Morphogenetischen Feldes bin ich überzeugt, dass Gedanken der erste Schritt zur Verwirklichung sind. Wenn mehrere Menschen eine Überzeugung oder Vision teilen, bekommt diese mehr Kraft um sich in der Realität zu manifestieren.
Daher ist Gemeinschaft in diesen Tagen besonders wichtig, um Frieden zu finden und persönliche Wünsche auszusprechen, die Vergangenheit ziehen zu lassen und Visionen zu erspüren!
Ich mache zwei Workshops in kleiner Runde bei Landsberg innerhalb dieser Tage.
Wenn Ihr dabei sein möchtet um mehr über die Rauhnächte zu erfahren, mailed mir info@cosmic-herbalist.com

Persephone Göttin des Frühlings, der Blumen & der Unterwelt
Malerei des Präraffaeliten Dante Gabriel Rossetti (1874)
Sonnenwende und die Mythologie der Persephone
In der griechisch / römischen Mythologie zieht Persephone, die Vegetationsgöttin, während der Wintermonate zu ihrem Gatten, dem Totengott in den Hades.
Ursprünglich von diesem, ihrem Onkel Hades geraubt, aß sie bei ihm in der Unterwelt von der Totenspeise, dem Granatapfel und wurde mit ihm verheiratet und musste im Totenreich verweilen.
Ihre Mutter Demeter war krank über den Verlust der Tochter und die Welt wurde unfruchtbar. Die Natur erkrankte ob ihrer Trauer und die Vegetation zog sich zurück.
So überzeugte ihr Vater Zeus seinen Bruder, sie in der zweiten Jahreshälfte wieder in die Welt der Lebenden zurück gehen zu lassen.
Durch Persephones Auferstehung wurde die Natur wieder grün und fruchtbar.
Mit dieser für heutige Verhältnisse recht rustikalen Inzestgeschichte erklärt die griechische Mythologie die Jahreszeiten.
Jetzt ist die Zeit für Ruhe, Tee, warmes Essen wie Haferporrige mit erwärmenden Gewürzen wie Zimt, Kurkuma und Ingwer und als Topping Granatapfel!
Punica granatum ist nicht nur mythologisch ein Zeichen des ewigen Lebens!
Er ist antioxidativ, fördert nachweislich die Zellgesundheit, wirkt positiv auf die Prostata und unterstützt die Fruchtbarkeit.
Zur Wintersonnwende sollten wir uns die Sonne zum Vorbild nehmen: es ist eine Zeit des Rückzugs, der Ruhe und Stille- Voraussetzung für unsere YIN Energie, aus der Fruchtbarkeit resultiert.
Visuelle Überstimulanz, künstliches Licht, Kälte, Stress und Strahlung wirken sich negativ auf unsere passive, weiche Yin Energie aus, also achtsam chillen!
Love & Peace x corinna
ps. kleiner spoiler- die Präraffaeliten um Dante Rossetti konsumierten viel Laudanum- bis 1920 wurde „Laudanum“ in England und Deutschland in Apotheken frei verkauft. Es besteht aus Alkohol, Opium, Safran, Gewürznelken- und Zimtessenzen.
Quasi ein Glühwein mit Papaver Somniferum. ;-) sweet dreams & sleep a lot! xc
pps. Literaturtip: Autor Wilkie Collins verarbeitete seine eigenen Opiumerfahrungen in seinem Roman THE MOONSTONE.

Merry Christmas,
Corinna Teresa Brix
Cosmic Herbalist





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